Retro-Übernachtung in der Jugendherberge

 

LEEUWARDEN – Auf einem alten Rad ohne Gangschaltung befuhr ich als Siebzehnjährige gemeinsam mit einer Freundin von Leeuwarden aus ganz Holland. Immer von einer Jugendherberge zur nächsten. In den Satteltaschen hatten wir nur ein wenig Kleidung, eine Pocketkamera, ein paar Bücher und eine Zahnbürste.

 

Alte Fahrad. Foto Pixabay

ÖKOLOGISCHER FUSSABDRUCK: NULL!

Heutzutage kann man eine Urlaubsreise entlang dieser Hostels wesentlich bequemer gestalten. Mithilfe einer hässlichen Ente zum Beispiel. Aber ein Radurlaub weckt bei mir immer schöne Erinnerungen. Außerdem ist so eine Retro-Übernachtung inzwischen wieder total in, denn das ist Slow Travel und umweltfreundlich zugleich. Der ökologische Fußabdruck – wenn davon bei einer Radreise überhaupt die Rede sein kann – ist gleich nullkommanull.

GEGENWIND DER STÄRKE 6

Aus vielen Gründen ist Holland ein tolles Urlaubsland. Unter anderem ist es das Radfahrland schlechthin: zum Großteil flach und mit fantastischen Radwegen ausgestattet. Vor Jahren kämpfte ich mich gegen einen Wind der Stärke sechs über den Abschlussdeich und kam völlig erschöpft in Den Oever an. Heutzutage kann man wesentlich einfacher hinüber kommen und das Land durchqueren.

JUGENDHERBERGE HEISST NUN STAYOKOY

Radfahren durch Holland vorbei Jugendherberge. Foto Pixabay

 

Immer noch kann man von Jugendherberge zu Jugendherberge fahren, allerdings heißen sie jetzt Stayokay und stehen allen Altersgruppen offen. Nur eine Sache hat sich nicht verändert: Auf dem Abschlussdeich muss man noch immer selbst in die Pedale treten.

 

 

www.stayokay.nl